Swesda



Das Service Module Swesda, russ. Звезда für Stern, ist das dritte Modul, das zur Internationalen Raumstation ISS gestartet wurde. Es wurde am 12. Juni 2000 mit einer Proton-K-Trägerrakete ins All gebracht und dockte am 26. Juni 2000 am hinteren Andockpunkt von Sarja an.


Geschichtliches:




Swesda basiert auf den DOS-Raumstationsmodulen (Долговременная орбитальная станция, was so viel heißt wie Langzeit-Orbital-Station) der Stationen Saljut 1, 4, 6, 7 und der MIR. Es hat also sich lange bewährt. Eigendlich war Swesda (auch DOS 8 genannt, da es das 8. DOS-Modul war) als Kern der russischen Raumstation \"MIR-2\"gedacht, aber nach der Kooperation mit den USA und den restlichen Partnern wurden die Pläne für \"Freedom\" und \"MIR-2\" zusammengelegt und Swesda wurde zum Wohn - und Antriesmodul der ISS. Der Start von Swesda war eigendlich noch 1999 geplant, konnte aber nicht eingehalten werden, d es den Russen an Geld fehlte und Swesda noch nicht fertiggestellt wurde. Bis da hin versorge das Shuttle die Station


Bei seiner Kopplung am 26. Juni 2000 übernahm Sarja die aktive Rolle des Andockmanövers (also dockte die ISS an Swesda an\").


Aufbau:




Swesda ist ein 13,1 Metern langes und 19,1 t schweres Modul, das aus drei Teilen besteht: Dem Kopfteil (wie bei Sarja Kopplungsknoten), dem Hauptberech (Wohn- und Steuerungsteil) und einem Heckabschnitt (hermetisch verscließbar, kann auch für EVAs benutzt werden und dient als Stauraum) Außerdem verfügt Swesda über ein Paar Solarkollektoren und über ein deutsches Datenmanagmentsystem. Swesda verfügt auch über Triebwerke zur Lageregelung und zum Anheben der Umlaufbahn (wird aber meißtens von Progress oder ATV erledigt) und Tanks für Treibstoff, Wasser, Sauerstoff und Abfälle. Das Modul verfügt über vier Kopplungsadapter: Einem passivem „SSWP G4000“ am Heck mit Leitungen für Wasser etc, dass ATV und Progress liefern (Sojus.Kapseln können auch andocken) und drei passiven „SSWP-M 8000“ Am Kopfteil für Stationsmodulen (bisher belegt von Sarja vorne und Pirs Nadir, bald Poisk am Zenit-Kopplungspunkt)


Links:


Wikipedia


Raumfahrer.net


Encyclopedia Astronautica